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Höhepunkte der Natur, Kunst und Kultur zwischen Görlitz und den Beskiden
Für Goethe war Schlesien ein gleich „zehnfach interessantes Land“. Dass seine Reise von 1790 trotzdem keinen literarischen Niederschlag fand, lag vermutlich an der schönen Henriette, Freiin von Lüttwitz, die ihn abblitzen ließ. Sie hingegen werden in Schlesien mit offenen Armen empfangen. So in Breslau (Wrocław), Oppeln (Opole) und Hirschberg (Jelenia Góra), in den zum Weltkulturerbe gehörenden Friedenskirchen zu Schweidnitz (Swidnica) und Jauer (Jawor), in den KlösternTrebnitz (Trzebnica) und Grüssau (Krzeszów), im Schloss derer von Moltke in Kreisau (Krzyzowa), auf dem Schauplatz der großen Mongolenschlacht (Wahlstatt = Legnickie Pole) und im Riesengebirge. Darüber hinaus sehen Sie mit der alten Festungsstadt Glatz (Kłodzko), dem Reanaissanceschloss zu Brieg (Brzeg), dem Kurpark in Bad Kudowa (Kudowa Zdrój), dem Wallfahrtsort Annaberg (Góra Sw. Anny), dem Grab des Dichters Eichendorff in Neiße (Nysa) und dem romantischen Städtchen Ottmachau (Otmochów) eine Reihe anderer hochkarätiger Pretiosen, die nicht allzu häufig angefahren werden. Das eng mit Beethoven verknüpfte Schloss in Oberglogau (Głogówek), das gotische Freskenwunder zu Mollwitz (Małujowice), das Felsenlabyrinth auf der Großen Heuscheuer (Góry Stołowe) sowie erst recht die Schlesischen Beskiden bleiben meist ganz außen vor.
Außerdem werden Sie wieder etliche bekannte Persönlichkeiten kennenlernen. Und die schlesische Lebensart erfahren – wozu auch der Besuch ausgewählter Restaurants zählt. Kurz: Eine solch umfassende und persönlich geführte Tour durch Schlesien – Herr Dr. Luthardt, Ihr Reiseleiter, hat acht Bücher über diese Region geschrieben – werden Sie anderswo kaum finden.
Besonderheiten & Höhepunkte
- Empfang durch die Altäbtissin im Kloster Trebnitz; mit Kaffeetafel
- Exklusives Orgelkonzert
- Drei Spezialitätenessen in bekannten Restaurants; ein Schlesischer Abend, Mittagstisch in der Brauereigaststätte Pilsen
- Begegnung mit deutschen Schlesiern
- Konzert mit bekannten Musikern aus den Beskiden
- Besuch bei berühmten volkstümlichen Schnitzern und Malern
- Gesprächsrunde mit der führenden Expertin für böhmisch-schlesisches Glas
1. Tag Über Görlitz nach Breslau
Görlitz, der Hauptort der Schlesischen Lausitz, überrascht mit einem überaus reichen historischen Zentrum ( u. a. Pfarrkirche, Rathaus, Schönhof = ältester profaner Renaissancebau Deutschlands). Danach Weiterfahrt nach Breslau, wo wir sieben Nächte in einem am Ring (Markt) gelegenen Hotel der Spitzenklasse logieren werden. Abendessen im Hotel.
2. Tag Auf den Spuren der heiligen Hedwig
Zunächst sehen wir die Friedenskirche in Jauer. Anschließend machen wir auf der Wahlstatt Station, wo sich im April 1241 ein christliches Heer unter Führung Herzog Heinrichs II. den anstürmenden Mongolen in den Weg stellte – und unterlag. An diese Schlacht erinnert die prächtige Klosterkirche, die C. D. Asam mit Fresken ausgeschmückt hat. Im Kloster Trebnitz lädt uns die Altäbtissin zunächst zu einer Kaffeetafel. Danach besichtigen wir u. a. die Kirche mit dem Grab der heiligen Hedwig. Abendessen im Hotel.
3. Tag Ins Glatzer Bergland
Des natürlichen Bollwerks des Glatzer Berglandes nicht genug, wurde auch die namensgebende Stadt zur Festung ausgebaut. Das heitere Gegenstück dazu ist der Kurpark von Bad Kudowa, wo wir den Spuren Wallensteins und Kaiser Friedrich Wilhelms III. folgen. Nicht weit entfernt, in Albendorf (Wambierzyce), erwartet uns eine herrliche Wallfahrtskirche. Den Tag beschließen wir mit einer Wanderung auf der „Großen Heuscheuer“. Abendessen in einem bekannten Restaurant.
4. Tag Breslau intensiv
Nach dem Untergang Breslaus im II. Weltkrieg glaubte niemand, dass diese Stadt je wiederauferstehen würde. Umso größer ist das Verdienst der polnischen Restauratoren, die in Wrocław den Großen und den Kleinen Ring, die Gebäude auf der Dominsel sowie die Universität und die Kirchen neu aufgebaut haben. Unser Spaziergang führt zu den bekanntesten Gotteshäusern sowie in den schönsten Festsaal Schlesiens (Aula Leopoldina) und einem der prächtigsten Rathäuser Europas. Abendessen im Hotel.
5. Tag Schlesische Begegnungen
Zunächst erwartet uns in der Kirche des kleinen Mollwitz großes gotisches Freskenwerk. Anschließend wechseln wir zu einem beeindruckenden Zeugnis der Renaissance, dem Piastenschloss zu Brieg. Im benachbarten Oppeln besichtigen wir das Franziskanerkloster mit der Annenkapelle (1309). Nur ein paar Kilometer weiter gehört der heiligen Anna ein ganzer Berg – Schlesiens wichtigster Wallfahrtsort. Von Oberglogau heißt es, dass nahezu die halbe Bevölkerung deutschstämmig sei – wovon wir uns, u. a. bei einem Abendessen mit schlesischen Spezialitäten, überzeugen werden.
6. Tag Krieg und Frieden
Die Friedenskirche in Schweidnitz (UNESCO-Weltkulturerbe) überrascht sowohl durch ihre Konstruktion als auch durch ihre Ausstattung. Anschließend erreichen wir Kreisau. Das Landgut der Familie von Moltke wurde zum Symbol für den Widerstand gegen die Nazis. Der Nachmittag gehört dem schlesisch-böhmischen Grenzland. Während uns in Schömberg mit den „Zwölf Aposteln“ eines der bekanntesten schlesischen Postkartenmotive erwartet, ist es in Grüssau ein berühmtes Kloster. Abendessen im Hotel.
7. Tag Neiße – Das schlesische Rom
Im Zuge der Reformation zogen die Breslauer Bischöfe nach Neiße um. Die Stadt wurde zum „Schlesischen Rom“. Wir sehen die wichtigsten Kirchen sowie das Grab Joseph von Eichendorffs. Anschließend hören wir in Ottmachau, Schlesiens schönster Kleinstadt, ein exklusives Orgelkonzert. Der Rest des Nachmittags steht in Breslau zur freien Verfügung.
Danach treffen wir uns zum Nachtmahl im Restaurant „Lwowka“ (Lemberg), einer der besten kulinarischen Adressen Polens.
8. Tag Die Große Beskidenfahrt
In den Schlesischen Beskiden finden sich nicht nur grandiose Natur, sondern auch malerische Dörfer wie Koniakow, ein Zentrum der Spitzenklöpplerei und Schnitzerei. Außerdem sind wir in einem originellen Restaurant zu Gast, in dem uns bekannte Volksmusiker aufspielen. Übernachtung in Bielsko-Biała (Bielitz).
9. Tag Memento mori
Der heutige Vormittag gehört Auschwitz, jener „Fabrik“, in der – und das ist das eigentlich Erschreckende – zielstrebig und absolut perfekt organisiert Tausende von Menschen zu Tode gebracht wurden. Danach Fahrt ins Riesengebirge, wo wir für zwei Nächte in einem noblen Schlosshotel logieren.
10. Tag Rund um das Hirschberger Tal
In Hirschberg sehen wir u. a. den Markt, die Gnadenkirche und die Grabmäler der reichen Schleiermacher. Anschließend begleitet uns die führende Expertin für böhmisch-schlesisches Glas durch eine hochkarätige Sammlung. Nächste Station ist die romanische Stabkirche Wang, die zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Schlesiens zählt. Danach fahren wir mit dem Lift auf den Kamm des Riesengebirges. Abendessen im Hotel.
11. Tag Durch Böhmen nach Stuttgart
In Pilsen erwartet uns die berühmte Brauerei, in der wir zu Mittag essen. Heimreise.
Studienreise Polen mit Heideker Reisen
- Reisen in netter Gesellschaft
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Reisetermine:
(aktuell ausgewählt)
Doppelzimmer pro Person
1955 €
Einzelzimmer
2335 €
Im Reisepreis enthaltene Leistungen:
Studienreise Polen
- Taxi-Service (s. S. 3)
- Fahrt im 4-Sterne-Fernreisebus
- 10 x Logis in ausgewählten Hotels
- 10 x Abendessen in den Hotels bzw. in ausgewählten Restaurants laut Programm
- 1 x Mittagessen in Pilsen
- Exklusives Orgelkonzert
- Konzert mit einer Volksmusikgruppe in den Beskiden
- sämtliche Eintritte bzw. Kirchenspenden und Führungen laut Programm
- Reisebuch Schlesien, Autor Dr. Luthardt
- Reise-Rücktrittskosten-Versicherung
Mindestbeteiligung: 15 Personen.
Ihre Heideker-Reiseleitung:
Dr. Ernst-Otto Luthardt, Reiseschriftsteller
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