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Das „Lucerne Festival“ geht auf das Jahr 1938 zurück, als Arturo Toscanini ein denkwürdiges «Concert de Gala» vor Richard Wagners ehemaligem Wohnsitz auf Tribschen leitete. In den folgenden Jahrzehnten entstand in Luzern eines der weltweit führenden Festivals.
Die bedeutendsten Orchester, Dirigenten und Solisten gastieren in der bezaubernden mittelalterlichen Stadt, die von einer der faszinierendsten Landschaften umgeben ist.
Der Konzertsaal im Luzerner Kultur- und Kongresszentrum gilt als einer derjenigen mit der besten Akustik in ganz Europa.
Luzern, am Ufer des Vierwaldstätter Sees und am Fuße des „Pilatus“ gelegen, ist mit seiner malerischen Altstadt, die sich an der Reuss entlang erstreckt, eine „Perle“ unter den Städten der Schweiz und eines der beliebtesten Ziele des internationalen Tourismus.
Ein Ausflug nach Bern ergänzt unser Besuchsprogramm.
Das Programm - „Lucerne Festival“:
- Claudio Abbado und das Orchestra Mozart
- Nicholas Harnoncourt und Concentus Musicus Wien
- Ausflug nach Bern
1. Tag Anreise zum Lucerne-Festival nach Luzern
Anreise über Schaffhausen – Zürich nach Luzern. Sie wohnen im 4-Sterne-Grandhotel Europe, nur wenige Schritte zum Vierwaldstättersee.
Nach dem Hotelbezug lernen Sie auf einem geführten Altstadtrundgang die Sehenswürdigkeiten der Stadt kennen. Dazu gehört natürlich auch ein Spaziergang über die Kapellbrücke, eines der Wahrzeichen der Stadt. Unter ihrer Bedachung ist die Geschichte Luzerns auf bebilderten Tafeln dargestellt.
Am frühen Abend Konzertbesuch. Claudio Abbado dirigiert das Orchestra Mozart. Claudio Abbado hat sich der Förderung des musikalischen Nachwuchses verschrieben und hier exzellente junge Musiker vereint.
Auf dem Programm stehen
Mozarts Linzer Sinfonie und das Violinkonzert A-Dur KV 219 mit Isabelle Faust als Solistin, sowie die 2. Sinfonie von Robert Schumann. Das Konzert beginnt um 18.30 Uhr.
2. Tag Musikreise Lucerne-Festival: Bern – Konzert
Fahrt durch das Emmental, Heimat des berühmten Käses mit den legendären „Löchern“, in die Bundeshauptstadt Bern, deren malerische geschlossene Altstadt in der Aareschleife zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Die markante Kuppel des Bundeshauses beherrscht das Stadtbild ebenso wie der Turm des Münsters.
Geführter Rundgang durch die Arkadengässchen mit den Türmen, Toren und Brunnen. Besuch des Münsters, das seine Verwandtschaft mit dem Ulmer Münster nicht leugnen kann:
Einer der Baumeister war der Sohn des Ulrich von Ensingen, einer der wichtigsten Gotik-Baumeister Süddeutschlands, der maßgeblich am Bau des Ulmer Münsters beteiligt war.
Nach der Stadtführung laden wir Sie zu einem Mittagessen in Bern ein. Dann Rückfahrt nach Luzern. Gelegenheit zum Konzertbesuch. Nicolaus Harnoncourt mit dem Orchester Concentus Musicus Wien, dem Arnold Schönberg Chor Wien und Solisten haben Werke von Georg Friedrich Händel ausgewählt.
Auf dem Programm stehen die Motette Silete Venti, das Dixit Dominus, das Laudate pueri Dominum und das Nisi Dominus.
Die konsequente Arbeit Harnoncourts mit Originalinstrumenten und der musikalischen Aufführungspraxis von Renaissance- und Barockmusik werden dieses Konzert besonders auszeichnen. Beginn um 18.30 Uhr.
3. Tag Heimreise von der Musikreise Lucerne-Festival
Gemütliche Panorama – Heimreise am See entlang. Wir zeigen Ihnen einige der schönsten Uferabschnitte der „Riviera“ des Vierwaldstätter Sees.
Über Küssnacht – Brunnen (Aufenthalt) – Schwyz – Zuger See geht es zurück zu den Ausgangsorten.
Lucerne-Festival
Sa. 24. März 2012 | 18.30 | KKL Luzern, Konzertsaal
Orchestra Mozart | Claudio Abbado-Dirigent | Isabelle Faust-Violine
Wolfgang Amadé Mozart (1756-1791)
Sinfonie C-Dur KV 425 «Linzer Sinfonie»
Konzert für Violine und Orchester A-Dur KV 219
Robert Schumann (1810-1856)
Sinfonie Nr. 2 C-Dur op. 61
Neue Orchester zu gründen und dabei junge Musikerinnen und Musiker zu Höchstleistungen anzuspornen, ist Claudio Abbados grosse Leidenschaft. Er besitze «so etwas wie den grünen Daumen der Musik», urteilte die «Frankfurter Allgemeine Zeitung»: «Was immer er berührt, beginnt zu leben, gedeiht, blüht auf.» Mit seinem jüngsten «Kind», dem Orchestra Mozart aus Bologna, das er 2004 aus der Taufe hob, eröffnet der Maestro nun das Oster-Festival. Natürlich darf der Namenspatron im Programm nicht fehlen, denn gerade mit ihren Mozart-Interpretationen beschreiten Abbado und seine Schützlinge neue Wege: Obwohl sie auf modernen Instrumenten spielen, greifen sie Impulse aus der historisch informierten Aufführungspraxis auf, sei es die Phrasierung, die Artikulation oder die Transparenz des Klangbilds. Vor allem aber lodert das Feuer in ihrem vitalen und federnden Mozart-Spiel, die einzelnen Stimmen erhalten plastische Gestalt und erinnern an handelnde Personen, die ein imaginäres Bühnengeschehen darzustellen scheinen. (Quelle: lucernefestival.ch)
So. 25. März 2012 | 18.30 | KKL Luzern, Konzertsaal
Concentus Musicus Wien | Arnold Schoenberg Chor | Nikolaus Harnoncourt | Solisten
Concentus Musicus Wien | Arnold Schoenberg Chor (Einstudierung: Erwin Ortner) | Nikolaus Harnoncourt Dirigent | Christiane Oelze Sopran | Anna Prohaska Sopran | Elisabeth von Magnus Alt | Jeremy Ovenden Tenor | Florian Boesch Bass
Georg Friedrich Händel (1685-1759)
«Laudate pueri Dominum» HWV 237
«Nisi Dominus» HWV 238
«Dixit Dominus» HWV 232
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Magnificat D-Dur BWV 243
Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel, geboren im gleichen Jahr, im Abstand nur weniger Wochen und in derselben Region, überstrahlten als «riesige Doppelsonne», wie der Kulturhistoriker Egon Friedell es nannte, die Musik einer ganzen Epoche – des Barock. Doch hätten die beiden Komponisten verschiedener nicht sein können: Bach blieb zeitlebens seiner Heimat treu und schuf seine Werke allein zur Ehre Gottes, «Soli Deo Gloria»; Händel dagegen war ein Kosmopolit und cleverer Geschäftsmann, im Theater ebenso zuhause wie in der Kirchenmusik. Nikolaus Harnoncourt, der «Grand Old Man» der Originalklangbewegung, stellt die ungleichen Meister einander gegenüber. Er folgt Händels Weg nach Italien mit drei Sakralwerken aus seiner römischen Zeit, die der Protestant für katholische Auftraggeber schuf. Und er zelebriert mit Pauken und Trompeten Bachs klangprächtiges Magnificat, das die Utopie einer höheren Gerechtigkeit feiert – wenn der Herr einst die Mächtigen vom Thron stürzt und die Hungernden beschenkt. (Quelle: lucernefestival.ch)
Musikreise Lucerne Festival - Musikreise - Claudio Abbado mit Heideker Reisen
- Reisen in netter Gesellschaft
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Reisetermine:
24.03.2012 - 26.03.2012
(aktuell ausgewählt)
Doppelzimmer pro Person
495 €
Einzelzimmer
555 €
zubuchbare Optionen:
24.03.2012
44 €
Claudio Abbado Aufpreis für die Karte in der Kat 2.
25.03.2012
110 €
Nicolaus Harnoncourt Karte Kat 3.
25.03.2012
145 €
Nicolaus Harnoncourt Karte Kat. 2
Im Reisepreis enthaltene Leistungen:
Musikreise - Lucerne Festival - Claudio Abbado
- Taxi-Service
- Fahrt im komfortablen Fernreisebus mit mind. 4-Sterne-Ausstattung
- 2 x Übernachtung im 4-Sterne Hotel in Luzern
- 2 x Frühstücksbuffet
- 1 x Mittagessen in Bern
- Konzertkarte Claudio Abbado und Orchestra Mozart Kat. 3
- Stadtführungen in Luzern und Bern
- Reise-Rücktrittskosten-Versicherung
Sonst. Eintritte extra. Mindestbeteiligung: 15 Pers.
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