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Sonderausstellungen „Friedrich der Große“ und „Pergamon – Panorama der antiken Metropole“
Obwohl Berlin erst nach 1870 zur deutschen Hauptstadt wurde, war die Stadt an der Spree bereits im 18. Jahrhundert eine europäische Metropole der Kunst und Kultur sowie das politische Zentrum einer werdenden Großmacht.
Aus Anlass des 300. Geburtstags von König Friedrich II. von Preußen, der noch zu Lebzeiten den Beinamen „der Große“ erhielt, findet im Neuen Palais in Potsdam eine opulente Sonderausstallung statt. In 70 zum Teil erstmals öffentlich zugänglichen Räumen, die jüngst aufwendig restauriert wurden, werden Leben und Werk, Charakter und Weltsicht dieses Königs, der einer der facettenreichsten Gestalten der europäischen Geschichte ist, präsentiert.
Bei unseren Rundgängen und Besichtigungen werden wir immer wieder an die Beziehungen Preußens zu Württemberg erinnern, da gerade Friedrich der Große die geschichtliche Entwicklung dieses Landes im deutschen Südwesten maßgeblich beeinflusst hat. Wir werden Friedrich Schillers Berlin-Reise 1804 Revue passieren lassen und anhand des Tagebuches der aus Hemmingen bei Stuttgart stammenden Baronin von Spitzemberg in das Berlin der Kaiserzeit eintauchen.
Bei unserer Spurensuche werden Geschichte und Geschichten manche Überraschungen bieten. Aber auch die Gegenwart ist Thema unserer Reise, so zum Beispiel die Werke der Stuttgarter Architekten Rolf Gutbrod und Günter Behnisch.
Bei unserem Besuch der weltberühmten Museumsinsel wird neben dem großartigen Bode-Museum die Sonderausstellung „Pergamon – Panorama der antiken Metropole“ unser Interesse wecken, denn es handelt sich um die erste große Gesamtschau zum antiken Pergamon mit zum größten Teil noch nie gezeigten Funden.
Schloss und Park Sanssouci sowie das historische Potsdam mit der Baustelle des Stadtschlosses werden zu den Programmhöhepunkten der Reise zählen. Wir wohnen in einem komfortablen Hotel in unmittelbarer Nähe des Tiergartens. Bei der Rückfahrt machen wir einen Halt in Bayreuth, einem Angelpunkt württembergischer und preußischer Geschichte.
Sie wohnen im Komforthotel "Novotel Tiergarten" im Zentrum von Berlin.
Besonderheiten& Höhepunkte:
- Sonderausstellung „Friedrich der Große 1712 - 2012“
- Sonderausstellung „Pergamon – Panorama der antiken Metropole“
- UNESCO-Weltkulturerbe Museumsinsel Berlin
- UNESCO-Weltkulturerbe Schlösser Potsdam
- schwäbische und württembergische Spuren in Berlin und Potsdam
- Reichstagskuppel
Diese Reise wird in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift "Schönes Schwaben" durchgeführt.
Studienreise Berlin
1. Tag Kunstgewerbemuseum – Potsdamer Platz
Über die Autobahn, unterwegs mit der Gelegenheit zur Mittagspause, fahren wir nach Berlin.
Als Auftakt wollen wir das Kulturforum mit dem Kunstgewerbemuseum des Stuttgarter Architekten Rolf Gutbrod besuchen und anschließend einen Spaziergang zum Potsdamer Platz machen, dem Herz des modernen Berlin.
Zimmerbezug im Hotel und gemeinsames Abendessen.
2. Tag Reichstag – Pariser Platz – Unter den Linden
Frühstücksbüffet im Hotel.
Einer der Höhepunkte – im wahrsten Sinne des Wortes – jeder Berlinreise ist der Besuch des Reichstages mit seiner berühmten Kuppel, an dessen Fassade sich die Wappen aller deutschen Länder des Kaiserreiches befinden.
Natürlich widmen wir uns auch dem Symbol der deutschen Einheit, dem Brandenburger Tor, sowie dem Pariser Platz. Der einzige nicht steinerne Bau dieses Platzes ist die von dem Stuttgarter Architekten Günter Behnisch errichtete Akademie der Künste – ein transparentes Stahl-Glas-Gebilde.
Anschließend kommen wir über die „Linden“ zum Gendarmenmarkt, einem der großartigsten Plätze der deutschen Hauptstadt. Beherrscht wird er vom Deutschen und vom Französischen Dom sowie vom Schauspielhaus Karl Friedrich Schinkels. Im Deutschen Dom werden wir uns an eine Episode der schlesischen Württemberger erinnern.
Beim Rückweg zum Hotel wollen wir noch einen kleinen Umweg über die baden-württembergische Landesvertretung unternehmen.
Gemeinsames Abendessen.
3. Tag Sonderausstellung zum 300. Geburtstag Friedrich des Großen in Potsdam
Frühstücksbüffet im Hotel.
Zunächst besuchen wir die Sonderausstellung im Neuen Palais, wo in erstmals zugänglichen aufwendig restaurierten Räumen eine spektakuläre Präsentation des Lebens des „Großen“ Friedrichs zu sehen sein wird. Anschließend machen wir einen Spaziergang durch die ausgedehnten Parkanlagen zum Schloss Sanssouci, das wir ebenfalls besichtigen werden, sowie zu seiner Grabstätte auf der Terrasse vor dem Schloss.
Einen Blick werfen wir auch auf die Baustelle, an der das Potsdamer Stadtschloss rekonstruiert wird. Es diente bei zahlreichen Aufenthalten württembergischen Prinzen und Prinzessinnen als Wohnort.
Vor der Rückfahrt zum Hotel wollen wir noch dem Holländischen Viertel einen Besuch abstatten.
Gemeinsames Abendessen.
4. Tag Museumsinsel – Dom und Humboldt-Box
Frühstücksbüffet im Hotel.
Auf der Museumsinsel wollen wir uns zunächst dem von Yadegar Asisi geschaffenen monumentalen Rundbild des antiken Pergamon widmen. Anschließend besuchen wir die Sonderausstellung „Pergamon – Panorama der antiken Metropole“ im gleichnamigen Museum.
Ein weiterer Höhepunkt unserer Reise wird der Besuch des benachbarten Bode-Museums sein, bei dem neben den Exponaten auch die eindrucksvolle Architektur äußerst sehenswert ist.
Unser Spaziergang entlang der Spree und durch den Monbijoupark führt uns zum Berliner Dom, wo uns nicht nur der grandiose Innenraum sondern auch die Gruft mit zahlreichen Bezügen zur württembergischen Landesgeschichte beeindrucken wird.
Den Abschluss des Tages bildet ein Besuch der Humboldt-Box auf dem Gelände des zukünftigen Schlossneubaus.
Gemeinsames Abendessen.
5. Tag Schloss Köpenick – Dorotheenstädtischer Friedhof – Königliche Porzellan-Manufaktur
Frühstücksbüffet im Hotel. Nicht nur das Rathaus mit der Figur des „Hauptmann von Köpenick“ ist einen Abstecher wert – das Schloss birgt so manche Überraschung: Es war jahrzehntelang Residenz der württembergischen Landprinzessin Henriette Marie, die in der Schlosskapelle auch begraben wurde.
In der kunstgewerblichen Sammlung findet sich schließlich eine beinahe einzigartige kunsthistorische Besonderheit aus dem württembergischen Mömpelgard.
Wieder zurück in der Innenstadt besuchen wir den Dorotheenstädtischen Friedhof, auf dem eine Vielzahl berühmter Persönlichkeiten begraben liegt, darunter auch der in Stuttgart geborene G. W. F. Hegel. Hier darf auch der aus Augsburg stammende Schwabe Brecht nicht zu kurz kommen, schließlich wohnte er die letzten Jahre seines Lebens direkt nebenan.
Am späteren Nachmittag erhalten wir Einblick in die in unmittelbarer Nähe unseres Hotels gelegene Königliche Porzellan-Manufaktur. Sie geht auf eine private Gründung von 1751 zurück und kam 1763 in königlichen Besitz.
Sie wurde von vielen illustren Gästen, darunter auch immer wieder von Angehörigen des Hauses Württemberg, besucht.
Gemeinsames Abendessen.
6. Tag Bayreuth als Bindeglied zwischen Preußen und Württemberg
Frühstücksbüffet im Hotel.
Über die Autobahn fahren wir nach Franken.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen in Bayreuth besuchen wir die Schlosskirche und erinnern unter anderem an die Lieblingsschwester Friedrich des Großen, Markgräfin Wilhelmine, sowie an deren Tochter Elisabeth Friederike, die unglückliche Gemahlin Herzog Carl Eugens von Württemberg. Rückfahrt zu den Ausgangsorten.
Studienreise Berlin und Potsdam mit Heideker Reisen
- Reisen in netter Gesellschaft
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