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Das Hohenloher Land - Kulturreise - 7 Tage

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Buchungscode:
2022-D-HOH-UL
Termin:
10.06.2022 - 16.06.2022
Preis:
ab 1476 € pro Person

Kunstschätze zwischen Rothenburg und Schwäbisch Hall

Das Hohenloher Land ist geprägt von einer milden Landschaft, wohlhabenden Bauernhöfen und zahllosen prächtigen Schlössern. Neben den ritterständischen Familien, wie den Berlichingen, bauten vor allem die mächtigen Grafen Hohenlohe für immer verzweigtere Linien ihre Residenzen: Erstaunlich große, prunkvoll ausgestattete Schlösser aus der Blütezeit der deutschen Renaissance stehen in winzigen Residenzstädten, die den geringen Territorien angemessener scheinen. Dazu sind in den zugehörigen Pfarrkirchen feinst gearbeitete Grabmäler erhalten und die übrige Ausstattung der Kirchen spiegelt auch den konfessionellen Flickenteppich wider, den die unterschiedlichen Familienzweige hinterlassen haben. Besonders auffällig sind die vielen, gut erhaltenen protestantischen Emporenkirchen.

Das Herrschaftsgebiet der Hohenlohe liegt zwischen den großen reichsstädtischen Territorien der einst sehr reichen Städte Hall und Rothenburg. Von deren früheren Bedeutung künden in den vollständig erhaltenen Stadtbildern die Patrizierhäuser und die Pracht der Stadtkirchen. Stadt und Land verloren in der Neuzeit zunehmend an Bedeutung, und diesem glücklichen Umstand verdanken wir den einzigartigen Erhalt der Bauten und ihrer Ausstattung. Während Rothenburg zum touristischen Lieblingsort wurde, ist der Rest des Landes weitgehend unbekannt geblieben, selbst das einzigartig schöne Schwäbisch Hall ist bislang weitgehend verschont geblieben. Diese Reise ist eine Fahrt in eine der schönsten und unbekanntesten deutschen Kulturlandschaften.
 

1. Tag Anreise nach Schwäbisch Hall
Vor den Toren der Stadt Besuch im Freilichtmuseum Wackershofen als Einführung zu Land und Leuten, die sich selbst schon als Franken bezeichnen. Zimmerbezug und gemeinsames Abendessen. Drei Übernachtungen in Schwäbisch Hall.

2. Tag Ein ruhiger Tag in Schwäbisch Hall
Besichtigung der Stadt, der großartigen Michaelskirche mit ihrer berühmten Freitreppe, dem Patrizierviertel und der Stadt der Handwerker. Gang über die Kocher zu den beiden Museen Würth. Am Nachmittag zur Großcomburg vor den Toren der Stadt, einst ein reiches und bedeutendes Kloster.

3. Tag Neuenstein, Öhringen, Schöntal und Jagsthausen
Neuenstein, das Residenzschloss mit seinen historischen Räumen, das als Sitz des Familienarchivs das Herz der Familiengeschichte bildet. Das benachbarte Öhringen war lange Zeit gemeinsamer Besitz aller Linien, weshalb die Stadtpfarrkirche besonders viele und prächtige Gräber enthält. Das Schloss ist weniger prächtig und dient heute als Rathaus, die Stadt dagegen die mit Abstand größte unter den Hohenloher Residenzen. Das Kloster Schöntal war eine mächtige, reichsunmittelbare Abtei, wovon die schlossartigen Klosterbauten mit ihrer reichen Innenausstattung zeugen. Die barocke Klosterkirche bildet das fröhlich-prachtvolle Zentrum der Anlage. Zum Abschluss folgt Jagsthausen als typisches Beispiel der Residenzen des Landadels.

4. Tag Langenburg, Unterregenbach, Bartenstein und Stuppach
Abschied von Schwäbisch Hall, nun geht es in den Nordosten des Landes: In Langenburg steht eines der mächtigsten Hohenloheschlösser, während die Stadt kaum mehr als ein Residenzdorf ist. Zu Füßen des Bergrückens, der von Stadt und Schloß malerisch bekrönt wird, fließt die Jagst und in dem schönen Tal steht die Pfarrkirche von Bächlingen mit einer gotischen Freskenausstattung. Wenige Kilometer weiter gibt es in Unterregenbach eine weitgehend verlorene, rätselhafte Kirchenanlage mit frühmittelalterlichen Wurzeln und einer kleinen Krypta, über deren Alter viel gerätselt wird. Am Nachmittag folgt die Residenz von Bartenstein: Sie erlebte erst im Barock ihre Blüte, als das Schloss mit seinen drei Flügeln entstand und der Ort mit barocken Häusern zur Residenzstadt aufgewertet werden sollte, was nur im Ansatz gelungen ist. Schließlich besuchen wir in Stuppach das berühmte Madonnenbild von Grünewald. In Bad Mergentheim beziehen wir das zweite Quartier. Gemeinsames Abendessen im Hotel.

5. Tag Mergentheim und Weikersheim
Mergentheim war nach dem Verlust von Preußen die Residenz des Deutschen Ordens. Das Schloss bietet eine umfangreiche Darstellung zur Ordensgeschichte in den historischen Räumen. Am Nachmittag geht es nach Weikersheim, dem prächtigsten Schloss Hohenlohes. Der Festsaal ist ein ganz einzigartig gut erhaltenes Beispiel höfischer Pracht aus der Zeit um 1600 und die barocke Gartenanlage gehört zu den schönsten in Deutschland.

6. Tag Rothenburg, Dettwang und Creglingen
Die Reichsstadt Rothenburg liegt herrlich über dem Taubertal, ein Spaziergang auf den erhaltenen Wehrmauern bietet immer wieder wunderbare Blicke auf Stadt und Landschaft. Hier braucht es viel Zeit, um die Schönheit in Ruhe zu erleben. Von der Bedeutung der Stadt kündet die mächtige Stadtpfarrkirche, vom kulturellen Klima der wunderbare Altar Tilmann Riemenschneiders. Im Stadtmuseum, vorsichtig eingefügt in eine mittelalterliche Klosteranlage, gibt es Weiteres aus der Kunst der Reichsstadt. Am Nachmittag folgen in Dettwang und Creglingen zwei weitere Altäre Riemenschneiders. Gemeinsames Abschiedsabendessen.

7. Tag Heimreise über Ellwangen und Neresheim
Die Rückfahrt erfolgt über Ellwangen, einst ein reichsfreies geistliches Fürstentum. Die große romanische Stadtkirche, das prächtige Stadtbild und das mächtige Schloss zeugen vom einstigen Glanz. Jesuiten errichteten hoch über der Stadt eine Wallfahrtskirche, die zu den frühesten Bauten des deutschen Barock gehört. Schließlich folgt noch ein Besuch in Neresheim, dem hellen, weiten, strahlenden Spätwerk Balthasar Neumanns.

  • Taxi-Service
  • Fahrt im 4-/5-Sterne-Komfortreisebus
  • 6 x Übernachtung/Frühstück
  • 3 x Abendessen
  • Eintritte und Besichtigungen lt. Programm
  • Audio-Führungssystem    
  • Energiezuschlag € 3,- pro Person/Tag

Ihr Reiseleiter: Dr. Christoph Ulmer, Kunsthistoriker                                          

Stornostaffel A

Unterkunft laut Beschreibung

  • Doppelzimmer pro Person
    1501 €
  • Einzelzimmer
    1661 €

Abfahrtsorte

  • z.B. Sparzustieg Echterdingen - Echterdingen S-Bahn-Station
    -25 €

Die ersten drei Nächte verbringen Sie in Schwäbisch-Hall im Qubixx Stadtmittehotel. Das moderne Hotel liegt zentrumsnah oberhalb des westlichen Kocherufers. Die klimatisierten Zimmer des Hotels sind mit einem Schreibtisch, einem Safe und einem Flachbild-TV ausgestattet. www.hotel-qubixx.de

Anschließend logieren Sie für weitere drei Nächte im 4*Superior Best Western Premier Parkhotel Bad Mergentheim direkt am Kurpark. Alle Zimmer verfügen über einen Balkon oder eine Loggia. Der Wellnessbereich umfasst einen Innenpool und eine Sauna. www.parkhotel-mergentheim.de

Wichtige Informationen:
Einschränkungen im Reiseablauf aufgrund aktuell notwendiger Coronavirus-Sicherheitsmaßnahmen sind möglich.

Mindestteilnehmerzahl/Gruppengröße:
Soweit nicht anders angegeben, gilt für unsere Reisen eine Mindestteilnehmerzahl von 15 Personen. Wird diese nicht erreicht, haben wir das Recht, die Reise bis 21 Tage vor Reisebeginn abzusagen. Im Falle einer Absage bieten
wir Ihnen alternative Termine oder Reisen an. Sollten Sie keine Alternativreise finden, werden wir Ihnen unverzüglich den bereits geleisteten Betrag zurückerstatten.
Bei Studien-, Fern- und Wanderreisen ist die Gruppengröße auf max. 28 Personen begrenzt.
Bei unseren Erlebnisreisen und Urlaubsreisen behalten wir uns in Ausnahmefällen eine höhere Teilnehmerzahl vor, sofern dadurch der Reiseablauf nicht beeinträchtigt wird.

Allgemeine Pass- und Visumerfordernisse:
Für unsere Reisen ist für deutsche Staatsbürger der Ausweis bzw. Reisepass ausreichend. Sofern gesonderte Bestimmungen gelten, ist dies bei der jeweiligen Reise ausgeschrieben. Für Angehörige anderer Staaten geben die zuständige Botschaft/Konsulat Auskunft. Für den
Fall, dass Sie Ihre Papiere verlieren oder diese Ihnen gestohlen werden, empfehlen wir Ihnen, eine Kopie davon im Koffer aufzubewahren.

Mobilität:
Die angebotenen Reisen sind im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität dann nicht geeignet, sofern ein Ein- und Aussteigen in bzw. aus dem Bus nicht ohne fremde Hilfe möglich ist.

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