Klare stereometrische Körper, monumentale Wandflächen aus Ziegeln und Granit, harte Schwarz-Weiß-Kontraste, vom Licht gleißend erhellt oder sanft umspielt, kennzeichnen die Baukörper von Mario Botta. Ob in San Francisco, Seoul, Tel Aviv oder Lugano – stets und überall ist es der sakrale Charakter, der den Kern seiner Architekturen ausmacht und in den zahlreichen romanischen Kirchen seiner Tessiner Heimat eine kongeniale Entsprechung und seinen Ursprung hat. Sie entdecken sie inmitten eindrucksvoller landschaftlicher Szenarien wie Monte Generoso, Monte Tamaro und Vallemaggia.
Besonderheiten und Höhepunkte:
1. Tag Mario Botta in Lugano
Anreise nach Lugano. Ein Spaziergang entlang der Via Pretorio führt Sie ins moderne Zentrum Luganos. Hier, im Bankendistrikt, lassen sich gleich zwei Gebäude Bottas bestaunen. Unweit davon der Vierklang der Gebäudeteile der Banca del Gottardo – rosa gestreift und für Botta ungewöhnlich verspielt. Am späten Nachmittag Weiterreise nach Locarno.
2. Tag „Steinblume“ am Monte Generoso
Heute erwartet Sie in Capolago die Seilbahn zum Monte Generoso. Die imposante Felsformation gab den Ausschlag zum Bau der sogenannten „Steinblume“ (Fiore di Pietra), einem achteckigen Gebäude mit einzelnen „Blütenblättern“. Der Besuch der von Mario Botta mitbegründeten Accademia di architettura der USI (Università Svizzera Italiana) in Mendrisio rundet das Programm ab. Das im Jahr 2018 eröffnete Teatro dell’architettura gilt als „Ideenlabor“ des Tessin.
3. Tag Architekturjuwel im Vallemaggia
Nachdem die Dorfkirche im Jahr 1986 durch eine Lawine zerstört wurde, entwarf Mario Botta in den 1990ern das kleine, Johannes dem Täufer geweihte Gotteshaus neu. Anfänglich umstritten, gilt der Bau aus sich abwechselnden Schichten einheimischen Peccia-Marmors und Vallemaggia-Granits heute weit über die Landesgrenzen hinaus als Architekturjuwel. Die Kirche hat keine Fenster. Im Zusammenspiel mit dem gläsernen Dach als einzige Lichtquelle des Innenraumes betont das zebraartige Streifenmuster der Wanddekoration die spirituelle Atmosphäre meditativer Konzentration.
4. Tag S. Maria degli Angeli
Im Dreieck zwischen Bellinzona, Lugano und Locarno setzte der Architekt Mario Botta auf der Alpe Foppa einen weithin sichtbaren und starken Akzent zeitgenössischer Architektur – Santa Maria degli Angeli. Die an einen Festungsbau erinnernde Kirche aus mit Porphyr verkleidetem Beton erweist sich als über den Berghang des Monte Tamaro hinausragender Steg. Anschließend Heimreise.
Mindestteilnehmerzahl: min. 15, max. 20 Personen
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Reiseveranstalter ist Binder Reisen.
Im Reisepreis enthaltene Leistungen
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