Die Fürstenhöfe der Gonzage, Este oder Montefeltro verhalfen Kleinstädten wie Mantua, Ferrara und Urbino in der Renaissance zu einem neuen modernen Erscheinungsbild. Davon zeugen noch heute prächtige Residenzen und Werke der Hofkünstler wie Andrea Mantegna.
Besonderheiten und Höhepunkte:
1. Tag Anreise nach Oberitalien
Auf der Fahrt nach Mantua hören Sie von der Bedeutung der oberitalischen Renaissancehöfe für die frühneuzeitliche Kunst in Europa.
2. Tag Mantua – Residenzstadt der Gonzaga
In der Camera degli Sposi des Palazzo Ducale realisierte Mantegna das erste Gruppenporträt der europäischen Malerei. Albertis Kirchenbauten S. Andrea und S. Sebastiano wurden wegweisend für die Renaissance-Architektur. Die Wandmalereien der Sommerresidenz Palazzo Te sind ein Hauptwerk des Raffaelschülers Giulio Romano.
3. Tag Über San Benedetto Po nach Ferrara
Die mächtige, direkt am Po gelegene Benediktinerabtei San Benedetto wurde von Mathilde von Canossa umfangreich gefördert und den Cluniazensern übertragen. Im Auftrag der Gonzaga erfuhr die Klosterkirche eine eindrucksvolle Umgestaltung durch Giulio Romano im Stil der Renaissance.
4. Tag Der Palazzo Schifanoia in Ferrara
Phantastisch sind die im Auftrag von Borso d´Este entstandenen, von antiker Mythologie und Astronomie beeinflussten Monatsdarstellungen im Palazzo Schifanoia. Unter der Herrschaft seiner Familie erhielt Ferrara ein völlig neues Gesicht. Davon zeugen das monumentale Kastell, die zahlreichen Renaissancepaläste sowie das ehrgeizige Stadterweiterungsprojekt. Selbst der Dom mit seiner wunderschönen romanischen Bauplastik blieb davon nicht verschont.
5. Tag Die Malatesta in Cesena und Rimini
Europas älteste erhaltene Bibliothek befindet sich in der romagnolischen Kleinstadt Cesena. Errichtet wurde sie zur Zeit der Frührenaissance für das Haus Malatesta. Für ihren berühmtesten Vertreter Sigismondo Malatesta verwandelte Alberti die Franziskanerkirche in Rimini in einen von der Antike inspirierten Ruhmestempel. Von der Selbstinszenierung des Herrschers zeugt das von Piero della Francesca geschaffene Wandbild und die prächtige Grablege. Weiterfahrt nach Urbino.
6. Tag Urbino – Hauptstadt des Montefeltro
Faszinierend ist die Hügellage der Kleinstadt Urbino. Federico da Montefeltro ließ große Teile der Stadt neugestalten und sich einen gigantischen Palast errichten. Darin finden sich neben dem berühmten Studierzimmer des Herzogs Hauptwerke von Piero della Francesca. Wunderschöne Wandmalereien der Spätgotik schildern im nahen Oratorium das Leben von Johannes dem Täufer. Zum krönenden Abschluss ein Trüffelmittagessen in Aqualagna.
7. Tag Heimreise
Nach dem Frühstück Rückreise zu den Ausgangsorten.
Mindestteilnehmerzahl: min. 15, max. 25 Personen
Wird die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht, kann der Veranstalter bis 21 Tage vor Reisebeginn vom Reisevertrag zurücktreten. Stornostaffel A
Reiseveranstalter ist Heideker Reisen.
Im Reisepreis enthaltene Leistungen
Ihre Reiseleitung: Christian Jörg Zink M.A., Kunsthistoriker
| Vorgesehene Hotels | Nächte |
| 4* Hotel La Favorita in Mantua | 2 |
| 4* Hotel Orologio in Ferrara | 2 |
| 4* Hotel Mamiani in Urbino | 2 |
Mindestteilnehmerzahl/Gruppengröße:
Soweit nicht anders angegeben, gilt für unsere Reisen eine Mindestteilnehmerzahl von 15 Personen. Wird diese nicht erreicht, haben wir das Recht, die Reise bis 21 Tage vor Reisebeginn abzusagen. Im Falle einer Absage bieten
wir Ihnen alternative Termine oder Reisen an. Sollten Sie keine Alternativreise finden, werden wir Ihnen unverzüglich den bereits geleisteten Betrag zurückerstatten.
Bei Studien-, Fern- und Wanderreisen ist die Gruppengröße auf max. 28 Personen begrenzt.
Bei unseren Erlebnisreisen und Urlaubsreisen behalten wir uns in Ausnahmefällen eine höhere Teilnehmerzahl vor, sofern dadurch der Reiseablauf nicht beeinträchtigt wird.
Allgemeine Pass- und Visumerfordernisse:
Für unsere Reisen ist für deutsche Staatsbürger der Ausweis bzw. Reisepass ausreichend. Sofern gesonderte Bestimmungen gelten, ist dies bei der jeweiligen Reise ausgeschrieben. Für Angehörige anderer Staaten geben die zuständige Botschaft/Konsulat Auskunft. Für den Fall, dass Sie Ihre Papiere verlieren oder diese Ihnen gestohlen werden, empfehlen wir Ihnen, eine Kopie davon im Koffer aufzubewahren.
Mobilität:
Die Teilnahme an unseren Kultur-, Erlebnis- und Wanderreisen setzt eine gewisse körperliche Mobilität voraus. Beachten Sie hierzu unbedingt unsere „Wichtigen Hinweise" unter dem Reiter „Gut zu wissen".