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NEU Hameln und Weserrenaissance - 6 Tage

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Buchungscode:
2022-D-HAM-AP
Termin:
06.09.2022 - 11.09.2022
Preis:
ab 1070 € pro Person

Hameln ist eng verknüpft mit der Sage vom ,,Rattenfänger'', die auf einer Überlieferung aus dem Jahr 1284 beruht. Die schon im Mittelalter reiche Stadt erlebte Ende des 16. Jahrhunderts eine zweite Blütezeit, von der prachtvolle Renaissance-Gebäude wie das Hochzeitshaus und das Rattenfängerhaus zeugen. Ein Hauptwerk der Weser-Renaissance ist Schloss Hämelschenburg, ein Kleinod norddeutscher Baukunst. Beeindruckend ist auch Kloster Corvey, ein UNESCO-Weltkulturerbe und eine der wichtigsten karolingischen Klostergründungen.

Besonderheiten und Höhepunkte:

  • ,,Rattenfängerstadt'' Hameln
  • Schloss Hämelschenburg
  • UNESCO-Weltkulturerbe Kloster Corvey

 

1. Tag Anreise über die Fachwerkstadt Melsungen nach Hameln
Auf der Anreise statten wir der malerischen Kleinstadt Melsungen in Nordhessen einen Besuch ab. Bemerkenswert ist der Marktplatz des mittelalterlich anmutenden Ortskerns mit vielen Fachwerkbauten. Ein bauliches Juwel stellt das Rathaus von 1556 dar. Melsungen wird auch Bartenwetzerstadt genannt, darunter versteht man Holzfäller mit ihrer Axt. Weiterfahrt nach Hameln, Hotelbezug und gemeinsames Abendessen.

2. Tag „Rattenfängerstadt“ Hameln, Schlösser Hämelschenburg und Schwöbber
Hameln ist bekannt durch die Sage vom „Rattenfänger“, die auf einer Überlieferung aus dem Jahre 1284 beruht. Der schon im Mittelalter wohlhabende Ort erlebte Ende des 16. Jhs. eine zweite Blütezeit. In der Altstadt bestimmen wiederum Fachwerkhäuser und prachtvolle Renaissance-Gebäude wie das Hochzeitshaus oder das Rattenfängerhaus das Erscheinungsbild. Nachmittags Fahrt zum Schloss Hämelschenburg, einem Hauptwerk der Weser-Renaissance. Ein echtes Kleinod norddeutscher Baukunst und mit Kirche, Wirtschaftsgebäuden, Park und Inventar vollständig erhalten. Das zum Schloss gehörige Rittergut befindet sich seit 1437 im Besitz der Familie von Klencke und wird nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit bewirtschaftet. Die Kirche in Hämelschenburg ist der erste freistehende protestantische Kirchenbau. Nur wenige Kilometer sind es zu Schloss Schwöbber. Das in den 1570er Jahren erbaute dreiflügelige Wasserschloss gilt als einer der bedeutendsten Bauten der Weserrenaissance und war einst für seine Gartenanlagen berühmt; Außenbesichtigung.

3. Tag Kloster Corvey, Höxter, Porzellan-Manufaktur Fürstenberg
Am nächsten Tag fahren wir entlang der Weser zum Kloster Corvey, UNESCO-Weltkulturerbe. Die einstige Benediktinerabtei war eine der wichtigsten karolingischen Klostergründungen. Große baugeschichtliche Bedeutung kann das Westwerk aus dem 9. Jahrhundert beanspruchen. Aus der Barockzeit stammen die Abteigebäude. 1803 wurde Corvey säkularisiert. Anschließend Fahrt nach Höxter, am linken Weserufer gelegen. Beachtenswert sind die Renaissance-Fachwerkhäuser und die mittelalterliche Kiliani-Kirche. Exklusives Porzellan präsentiert die 1747 gegründete Manufaktur Fürstenberg im Museum. Malerisch thront die Anlage im Stil der Weserrenaissance über dem Wesertal und bietet eine schöne Aussicht. Die Führung bietet einen unterhaltsamen Überblick über die Geschichte der Manufaktur, das Porzellandesign und die Herstellungstechnik. Auf dem Rückweg Halt in Holzminden am rechten Weserufer. Auch hier zeichnet sich der Ortskern durch etliche malerische Fachwerkhäuser aus.

4. Tag Stift Fischbeck, Bückeburg
Heute fahren wir Weserabwärts und erreichen nach kurzer Fahrt Stift Fischbeck, ein im 10. Jh. gegründetes, noch heute bestehendes Frauenstift. Als dreischiffige Basilika entspricht die Kirche anderen Kirchen hochadeliger Frauenstifte jener Zeit. Sie ist geprägt durch die sächsische Architektur mit Stützenwechsel Flachdecke, Vierung und Westriegel. In Bückeburg interessiert das Wasserschloss im Stil der Weserrenaissance, Stammsitz des Hauses Schaumburg-Lippe. Die auf das 14. Jh. zurückreichende Anlage wird seit der Erbauung durchgehend bewohnt. Einzelne Räume sind zu besichtigen, darunter die Schlosskapelle, der Goldene Saal und der große Festsaal. Seit 2004 ist im Marstall die Hofreitschule Bückeburg beheimatet, in der die Reitkunst der europäischen Epochen des 11. bis 17. Jhs. gezeigt und gepflegt wird. Weiterhin sehenswert in der reizvollen Innenstadt ist die Stadtkirche von 1615, eine der wichtigsten protestantischen Kirchenbauten der Renaissance in Deutschland.

5. Tag Weser-Schifffahrt nach Rinteln. Lemgo mit Schloss Brake
Heute unternehmen wir eine Schifffahrt auf der Weser von Hameln nach Rinteln. Die im 13. Jh. als Grenzort am linken Weserufer gegründete Stadt kann mit sehenswertem Fachwerk und schönen Bauten der Weserrenaissance aufwarten. Darunter das Rathaus und der Münchhausensche Hof. Von 1619 bis 1810 war Rinteln zudem Universitätsstadt. Weiter nach Lemgo, das 1190 an einem Kreuzungspunkt wichtiger Handelswege als Planstadt durch die Herren zu Lippe gegründet wurde. Seit 1245 besitzt Lemgo die Stadtrechte, war im Spätmittelalter Mitglied der Hanse und nennt sich daher auch „Alte Hansestadt Lemgo“. Das Stadtbild wird durch zahlreiche spätmittelalterliche Bauwerke geprägt. Das Rathaus stellt ein Juwel deutscher Renaissancebaukunst dar. Im Weserrenaissance-Museum Schloss Brake, einer um 1200 entstandenen Wasserburg, sehen Sie Beispiele aus Kunst, Kultur und Leben zur Zeit der Weserrenaissance.

6. Tag Rückfahrt über Bodenwerder und Hann. Münden
Fahrt Weseraufwärts nach Bodenwerder. Berühmtester Sohn der Stadt ist der "Lügenbaron" Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen. Sehenswert sind Reste der alten Ummauerung und eine Reihe malerischer Fachwerkhäuser. Letzte Station an der Weser bildet Hann. Münden, ein Fachwerkjuwel. Alexander v. Humboldt soll die Stadt als „eine der sieben schönstgelegen Orte der Welt“ bezeichnet haben. Bemerkenswert ist die Lage dieser Drei-Flüsse-Stadt am Zusammenfluss von Werra und Fulda zur Weser. Das Rathaus mit Glockenspiel besitzt eine Fassade aus der Zeit der Weserrenaissance. Fachwerkhäuser aus sechs Jahrhunderten, Kirchen und alte Befestigungstürme bestimmen das anmutige Stadtbild. Rückfahrt zu den Ausgangsorten.
 

  • Taxi-Service

  • Fahrt im 4-/5-Sterne-Komfortreisebus

  • 5 x Übernachtung/Frühstück

  • 2 x Abendessen im Hotel

  • Weser-Schifffahrt

  • Besichtigungen und Eintritte lt. Programm

  • Audio-Führungssystem

Ihre Reiseleitung: Dr. Walter Appel, Kunsthistoriker

Stornostaffel A

Unterkunft laut Beschreibung

  • Doppelzimmer pro Person
    1095 €
  • Einzelzimmer
    1265 €

Abfahrtsorte

  • z.B. Sparzustieg Echterdingen - Echterdingen S-Bahn-Station
    -25 €

Das 4-Sterne Mercure Hotel in Hameln ist ruhig am Bürgerpark gelegen, nur 500 Meter von der Altstadt entfernt. Es bietet einen Wellnessbereich mit Innenpool und Panoramablick. WLAN nutzen Sie in allen Bereichen des Hotels kostenfrei. Die hellen Zimmer verfügen alle über Sat-TV, ein eigenes Bad und einen Schreibtisch.

Wichtige Informationen:
Einschränkungen im Reiseablauf aufgrund aktuell notwendiger Coronavirus-Sicherheitsmaßnahmen sind möglich.

Mindestteilnehmerzahl/Gruppengröße:
Soweit nicht anders angegeben, gilt für unsere Reisen eine Mindestteilnehmerzahl von 15 Personen. Wird diese nicht erreicht, haben wir das Recht, die Reise bis 21 Tage vor Reisebeginn abzusagen. Im Falle einer Absage bieten
wir Ihnen alternative Termine oder Reisen an. Sollten Sie keine Alternativreise finden, werden wir Ihnen unverzüglich den bereits geleisteten Betrag zurückerstatten.
Bei Studien-, Fern- und Wanderreisen ist die Gruppengröße auf max. 28 Personen begrenzt.
Bei unseren Erlebnisreisen und Urlaubsreisen behalten wir uns in Ausnahmefällen eine höhere Teilnehmerzahl vor, sofern dadurch der Reiseablauf nicht beeinträchtigt wird.

Allgemeine Pass- und Visumerfordernisse:
Für unsere Reisen ist für deutsche Staatsbürger der Ausweis bzw. Reisepass ausreichend. Sofern gesonderte Bestimmungen gelten, ist dies bei der jeweiligen Reise ausgeschrieben. Für Angehörige anderer Staaten geben die zuständige Botschaft/Konsulat Auskunft. Für den
Fall, dass Sie Ihre Papiere verlieren oder diese Ihnen gestohlen werden, empfehlen wir Ihnen, eine Kopie davon im Koffer aufzubewahren.

Mobilität:
Die angebotenen Reisen sind im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität dann nicht geeignet, sofern ein Ein- und Aussteigen in bzw. aus dem Bus nicht ohne fremde Hilfe möglich ist.

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